Ursprung des Spargelsoldaten
„Ein merkwürdiges Schießgewehr,
was dieser Grenadier da mit sich führt.
Eine Spargelstange!
Nicht eine von irgendwoher,
irgendwo gewachsen in einem
Sandwall, nein, eine Spargelstange
gewachsen in einem Walbecker
Spargelwall.“
So kommentierte der Autor eines Artikels, erschienen am 15. Mai 1935, in der Niederrheinischen Landeszeitung, die Zeichnung des Dichters Josef von Lauff.
Der Dichter Josef von Lauff, (1855-1933), ein unvergessener Sohn der Stadt Kalkar, widmete diese Zeichnung im Jahre 1931 dem Walbecker Spargel. Sie war ein Dankeschön für einige Spargelsendungen aus dem Walbecker Spargelland. Dieses göttliche Gemüse hatte ihm wohl so gut geschmeckt, dass er zur Feder griff und diese Karikatur malte, welche heute zu einem der bekanntesten Wahrzeichen für den Walbecker Spargel geworden ist. Josef von Lauff brachte mehrere Karikaturen und Verse zum Lob auf den Walbecker Spargel zu Papier und wurde somit schon sehr früh zu einem prominenten Zeugen für die Qualität und den außergewöhnlichen Geschmack des Walbecker Spargels.
„Nutzet die Tage des Frühlings, da ich euch gegeben werde, gebt Obacht und erhascht mich, ehe mein grünendes Köpfchen euch gezeigt, dass ich auch zu einem schmucken Strauche werden und euch wenig mehr nutze sein könnte.“
